LC Brühl gewinnt den Supercup

«Zum Glück wurde uns dies heute vor Augen geführt»

03.09.2017

Der 30-fache Schweizer Meister LC Brühl hat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Indoor Sports Supercup gewonnen. Der Doublegewinner setzte sich gegen den LK Zug 35:31 (20:13) durch. Mobiliar-Topskorerin Kathryn Fudge (10 Tore) und Kerstin Kündig (8) standen am Ursprung des Erfolgs. Die Schweizer Nationalspielerin Kündig spricht über die Bedeutung des Supercups, das Zeichen an die Konkurrenz und das Nachlassen in der zweiten Halbzeit.

Hoch mit dem Pokal: Die 8-fache Torschützin Kerstin Kündig führte den LC Brühl erstmals zum Gewinn des Indoor Sports Supercups. (Bild: Fabian Trees)

Der LC Brühl hat zum ersten Mal den Indoor Sports Supercup gewonnen. Was bedeutet Ihnen dieser Titel?
Kerstin Kündig: Es ist super lässig, dass wir gewonnen haben. Ein Titel ist ein Titel – auch wenn für uns in dieser Saison die Titelverteidigung höchste Priorität hat. Wir konnten uns für den verpatzten Auftritt im letztjährigen Supercup gegen die Spono Eagles rehabilitieren (Brühl verlor 27:32, die Red.) Das freut mich sehr.

Welches Zeichen wollten Sie mit diesem beherzten Auftritt an die Konkurrenz senden?
Ein Sieg gegen einen Ligakonkurrenten ist immer ein starkes Zeichen, auch wenn wir heute noch zu viele Schwächephasen einzogen, die es dem Gegner ermöglicht haben, heranzukommen. Wir hätten höher gewinnen müssen. Die Standortbestimmung zeigt, woran wir noch arbeiten werden.

In der zweiten Halbzeit kam der LK Zug bis auf zwei Tore heran (27:29). Ging es im ersten Durchgang zu einfach?

Wir agierten in der zweiten Halbzeit unkonzentrierter. Das hätte uns eigentlich nicht passieren sollen. Wir nahmen uns vor, nach dem Wechsel weiter dominant aufzutreten und den Vorsprung auszubauen. An diesem Punkt müssen wir arbeiten – zum Glück wurde uns dies heute vor Augen geführt.

In der zweiten Halbzeit schoss Ihr Team in doppelter Unterzahl zwei Tore. Gibt das zusätzliches Selbstvertrauen?
Das spricht eher gegen die gegnerische Abwehr als für uns (schmunzelt). In solchen Situationen kann man in Unterzahl nur gewinnen.  

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