«Indoor Sports»-Supercup 2015

Die Finalspiele im Überblick

02.09.2015

Am Samstag, 5. September, startet der «Indoor Sports»-Supercup 2015. Tag eins beschert den Zuschauern sowohl Basketball als auch Unihockey-Sport auf höchstem Niveau. An Tag zwei stehen die Spitzenteams von Handball und Volleyball im Einsatz. Wir blicken auf die einzelnen Partien.

Die Spiele vom Samstag, 5. September 2015

Frauen-Basketball-Final: Hélios VS Basket vs. BCF Elfic Fribourg. 12:30 Uhr (Vorschau-Videoclip)
Die Triple-Siegerinnen von Hélios Basket (Meisterschaft, Schweizer-Cup und Liga-Cup) gehen als Favoritinnen ins Spiel um den «Indoor Sports»-Supercup 2015. Elfic Fribourg wird aber alles daran setzen, der Titelsammlung ein Ende zu bereiten. Das Team wurde über die Sommerpause mit den zwei US-Amerikanerinnen Kristina Santiago und Jazmine Davis verstärkt. Besonders von Letzterer dürften die Fans der Saanestädterinnen einiges erwarten. Die 1.70 Meter grosse Spielerin erzielte bei ihrem vorherigen Club, den Washington Huskies, durchschnittlich 15.9 Punkte pro Spiel. Sie nahm auch am Vorbereitungscamp des WNBA-Teams, den Seattle Storm, teil, wurde dann aber nach zwei Spielen in der Pre-Season nach Fribourg transferiert.

Wir sind gespannt, wie sich die Walliserinnen auf den Zuwachs im Kader der Freiburgerinnen einstellen werden.

Männer-Basketball-Final: Lions de Genève vs. Lugano Tigers. 15:00 Uhr (Vorschau-Videoclip)

Der Meister und Liga-Cup-Sieger 2014/2015, Lions de Genève, trifft auf den Schweizer-Cup-Sieger der Saison 2014/2015, die Lugano Tigers.

Lugano muss den Abgang ihres letztjährigen «Mobiliar-Topscorer» Antonio Ballard (USA) verdauen. Der Führungsspieler wechselte nach Frankreich zu ESSM Le Portel. Doch auch in der Saison 2015/2016 stehen mit Trawis Watson und Dominique Rambo wieder zwei US-Amerikaner im Kader der Tigers. Als dritten Ausländer vermelden die Tessiner den Zuzug des 2.01 Meter grossen Kroaten Toni Brnas.

Bei Lions de Genève steht mit dem Amerikaner Juwann James ihr letztjähriger «Mobiliar-Topscorer» weiterhin im Kader. Zudem ist den Genfern im August ein echter Transfer-Coup gelungen. Sie konnten den ehemaligen NBA-Profi Andreas Glyniadakis verpflichten. Der 2.15 Meter grosse Grieche ist auf die Position des Centers spezialisiert.

Wir freuen uns auf ein hochstehendes Duell der grossen Männer!

Frauen-Unihockey-Final: piranha Chur vs. UHC Dietlikon. 17:50 Uhr (Vorschau-Videoclip)
Die Neuauflage des diesjährigen Superfinals verspricht ein spannendes Spiel. Die aktuellen Schweizer Meisterinnen von piranha Chur beginnen die neue Saison 2015/2016 mit einem in weiten Teilen unveränderten Team. Die Abgänge der beiden Finninnen Tiia Ukkonen und Mia Karjalainen sowie Isabelle Fausch sollen durch die Weiterentwicklung der eigenen Spielerinnen und den Nachzug von Eileen Zwicker aus dem Nachwuchs kompensiert werden. Zudem konnten die Churerinnen bereits Ende 2014 den Zuzug von Priska von Rickenbach für die kommende Saison vermelden. Mit ihrer Auslandserfahrung (Falun, Schweden) unterstützt die ehemalige Zugerin (Zug United) die Teamleaderin und MVP 2014/2015 Seraina Ulber.

Deutlich mehr Wechsel vermeldet der UHC Dietlikon. Gleich zehn Spielerinnen verliessen den Vize-Meister, von ausserhalb des Vereins stiessen vier neue Spielerinnen zum Team. Darunter auch eine neue Ausländerin: Von Pixbo Wallenstam (Schweden) konnte die Verteidigerin Linn Lundström nach Dietlikon geholt werden. Mit neuem Schwung in der Mannschaft wollen sie am «Indoor Sports»-Supercup gleich den ersten Schritt machen und den Titel nach Dietlikon holen.

Männer-Unihockey-Final: SV Wiler-Ersigen vs. Alligator Malans. 20:30 Uhr (Vorschau-Videoclip)
Auch bei den Männern kommt es zur Wiederauflage des Superfinals. Beide Mannschaften haben über den Sommer hart trainiert und wollen nun den ersten Titel der Saison erringen. Beim SV Wiler-Ersigen wird seit Mitte Mai mit mindestens fünf Trainings pro Woche hart an einer weiteren Meistersaison gearbeitet. Mitte Juni mussten die Spieler allerdings die Turnschuhe gegen Gummistiefel tauschen: Ein Rohrleitungsbruch verwandelte die Grossmatthalle Kirchberg in einen Indoor-Pool.

Die Malanser verbrachten eine vergleichsweise ruhige Vorbereitung – ganz ohne Badeausflug … Das Kader der Alligatoren soll unter anderem durch den Zuzug von zwei neuen ausländischen Spielern zusätzlichen «Biss» erhalten. Die Offensive verstärkt der finnische Nationalstürmer Janne Hulmi vom finnischen Meisterteam Seinäjoen Peliveljet. Für die Defensive wurde der tschechische Nationalspieler Lukáš Veltšmíd geholt. Am 5. September 2015 treffen die Bündner im Zürcher Hallenstadion auf die Berner. Ein heisses Spiel – auf trockenem Boden – ist garantiert.

Die Spiele vom Sonntag, 6. September 2015

Frauen-Volleyball-Final: Volley Köniz vs. SV Volley Düdingen. 11:00 Uhr (Vorschau-Videoclip)
Köniz hat sich gleich mit zwei Spielerinnen aus dem schweizerischen Nationalkader verstärkt. Laura Sirucek (Diagonal) und Simona Belotti (Libera) haben im August das Training beim Berner Spitzenverein aufgenommen. Zusammen mit Sarah Trösch und Patricia Schauss stehen somit gleich vier Schweizerinnen im Kader 2015/2016.

Die Könizerinnen wollen unbedingt Revanche nehmen für die ebenso knappe wie überraschende Niederlage im Cup-Halbfinal gegen Volley Düdingen (3:2-Niederlage im Februar). Auf die neue Saison hin stösst mit Han Abbing ein erfahrener Trainer zu den Bernerinnen. Der abtretende holländische U19-Nationalcoach wurde in der Vergangenheit U20-Weltmeister und holte sich mit Suhl den deutschen Pokal. Abbing hat also viel Erfahrung darin, mit jungen Spielerinnen zu arbeiten und diese zu einem Siegerteam zu formen.

TS Volley Düdingen hat durch den Abgang von «Mobiliar Topscorerin» Kylie Atherstone (USA) eine grosse Lücke zu schliessen. Diagonalspielerin Chantale Riddle (USA) soll Atherstone ersetzen. Riddle bringt alles mit, um bei der «Mobiliar Topscorer»-Wertung mitzureden. Besondere Brisanz ins Duell mit Volley Köniz bringt zudem der Transfer von Top-Blockerin Sabel Moffet (USA) nach Düdingen. Sie spielte von 2011 bis 2014 bei Köniz und war eine zentrale Leistungsträgerin. Letzte Saison wurde Moffet mit Universidad San Martin peruanische Meisterin.

Männer-Volleyball-Final: #Dragons Lugano vs. Lausanne UC. 13:15 Uhr (Vorschau-Videoclip)

Lausanne UC feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und will die Feierlichkeiten unbedingt mit Titelgewinnen krönen. Den Cup-Titel 2014/2015 haben sich die Volleyballer schon geholt, nun soll der «Indoor Sports»-Supercup folgen. Im Meisterschaftsfinale scheiterten sie im April erst in der «Finalissima» – im alles entscheidenden fünften und letzten Spiel – an #Dragons Lugano. Lausanne will in der nächsten Saison vermehrt auf talentierte Nachwuchsspieler setzen und holte gleich vier junge Spieler ins NLA-Team: die Studenten Jovan Djokic und Quentin Zeller, den Brasilianer Edy Ney Petry und Jonathan Kaeser von Servette Star-Onex VBC. Die Unbekümmertheit der Neuzugänge soll Lugano am «Indoor Sports»-Supercup ins Straucheln bringen.

«Born to be a Dragon» – diesen Schriftzug hielt Neuzugang Jan Pokeršnik von den #Dragons Lugano bei seiner Ankündigung in die Höhe. Der 1.99 Meter grosse Slowene holte mit ACH Volley Bled den slowenischen Meistertitel und Cupsieg und will das Double mit den «Dragons» aus Lugano in der Schweiz wiederholen. Zudem kann der amtierende Meister neu auf die Dienste von Marcelo Elgarten zählen. Der Brasilianer, bekannt als Marcelinho, ist ein überaus routinierter Passeur und seines Zeichens Weltmeister (2006) und Olympia-Silbermedaillengewinner (2008).

Frauen-Handball-Final: LK Zug vs. DHB Rotweiss Thun. 16:20 Uhr (Vorschau-Videoclip)
Der viermalige Schweizer Meister und zweifache Cup-Sieger LK Zug trifft auf die Aussenseiter aus dem Berner Oberland. Zug absolvierte diesen Sommer Trainings der etwas spezielleren Art: Auf dem Programm stand unter anderem die «Warrior Challenge» bei Jeff Grant, die auch Liegestützen im Wasser und Autoreifen schleppen beinhaltete. Die Zugerinnen lernten, an ihre mentalen und körperlichen Grenzen zu gehen. Thun ist also gewarnt vor den «Warriors» aus Zug.

Thun hat sich in den vergangenen zwei Jahren unter Trainer Peter Bachmann an der Tabellenspitze etabliert. Es gelingt den Thunerinnen zusehends, die arrivierten Spitzenteams unter Druck zu setzen. Wir sind entsprechend gespannt, welche Geheimwaffe die Bernerinnen am «Indoor Sports»-Supercup auspacken werden.

Männer-Handball-Final: Kadetten Schaffhausen vs. Pfadi Winterthur. 18:30 Uhr (Vorschau-Videoclip)
Der «Indoor Sports»-Supercup endet mit einem Knall. Am Sonntagabend treffen die Kadetten Schaffhausen auf Pfadi Winterthur. Wie in den vergangenen Partien dürfte das Spiel wieder von intensiven Zweikämpfen geprägt sein. Ungewiss ist, inwieweit die Pfader schon eingespielt sind, haben sie doch mit Julian Krieg und Goran Cvetkovic zwei gewichtige Abgänge von erfahrenen Rückraumspielern zu verkraften. Neuzugang Michelin Celestin soll helfen, diese Lücke zu schliessen. Der 30-jährige Franzose wechselte auf die neue Saison aus Rumänien zu den Winterthunern.

Die Kadetten haben mit diversen Spielen gegen internationale Gegner, unter anderem beim Falken Cup (HSG Konstanz, HSG Wetzlar, Bregenz Handball) und am EuroTournoi in Strassburg, eine ereignisreiche Vorbereitungsphase hinter sich. Seit der Einführung im Jahr 1999 holten sich die Winterthurer den Supercup-Titel schon acht Mal. Dieses Jahr soll mit dem Titel Nummer neun folgen. Wir sind gespannt, wer sich beim letzten Spiel des «Indoor Sports»-Supercup durchsetzen wird.

Zurück